Gicht

Gicht

Sonderform des Rheumatismus bzw. eigentlich Stoffwechselerkrankung

Gicht gehört zu den Krankheiten, mit denen wir fürs Wohlleben mit Schmerz bezahlen müssen. In kargen Zeiten war die Gicht nahezu unbekannt. Heute müssen 3 Prozent der Männer über 60 Jahre mit einem Gicht – Anfall rechnen. Beleibte Menschen sind besonders gefährdet an Gicht zu erkranken. Auch übermäßiger Alkoholkonsum und körperliche Überbeanspruchung sind Risikofaktoren. Die Gicht wird oftmals als eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises bezeichnet, stellt jedoch eigentlich eine Stoffwechselerkrankung dar. Bei Gicht ist die Konzentration der Harnsäure in den übrigen Körperflüssigkeiten erhöht. Diese Überkonzentration, führt dann zur Ablagerung von Harnsäurekristalle in Knorpeln, Knochen, Nieren, Haut, Schleimhäuten oder anderen Gewebe. Durch Ablagerungen von Harnsäurekristallen in der inneren Auskleidung der Gelenkhöhlen kommt es zu Entzündungen die einen starken Schmerz verursachen können. So kommt es zu Funktionsstörungen der betroffenen Organe. Häufig beginnt die Gicht als akuter Anfall mit Schmerz am Grundgelenk der große Zehe. Innerhalb von wenigen Stunden entwickelt sich ein sehr heftiger Schmerz. Andere Gelenke können ebenfalls betroffen sein. Tritt Gicht gleichzeitig an mehreren Stellen auf, so ist ihr Erscheinungsbild oft asymmetrisch, d.h. z.B. an der rechten Zehe und an der linken Hand. Begleiterscheinungen können auch Fieber, Kopf – Schmerz, Herzjagen und Erbrechen sein. Nach ständig wiederholenden Gicht – Anfällen können sich Gicht – Knoten bilden. Man findet Sie meist an den Ohrmuscheln, an den Finger- und Ellenbogengelenken. Gicht – Knoten sind Ablagerungen von Harnsäurekristallen.

Gicht kann zu einer Verformung bis zu einer Zerstörung der Gelenke führen, wenn nicht frühzeitig therapiert wird.

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Wir weisen darauf hin, dass die pulsierende Magnetfeldtherapie in ihrer therapeutischen Wirksamkeit als wissenschaftlich umstritten gilt und als “alternative Methode” bezeichnet wird.
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